Kirchhain setzt ein Zeichen für Weltoffenheit und Toleranz.
Dafür haben sich die im Stadtparlament vertretenen Fraktionen, die Kirchen, Gewerkschaften, die Alfred-Wegener-Schule, verschiedene Vereine und Institutionen sowie die Band Softeis zusammengeschlossen.
Wann: 01. September 2017, 16:30 bis ca. 20:00 Uhr
Wo: Marktplatz Kirchhain
Alle Interessierten sind herzlich willkommen, gemeinsam ein Fest „Kirchhain: Bunt und Weltoffen“ mit Livemusik, kurzen Statements und Infoständen durchzuführen und ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus zu setzen.

Veranstalter: Klaus Weber, Stadtverordnetenvorsteher, für die im Stadtparlament vertretenen Fraktionen

Es passierte am Montagabend ganz leise und gleich zweimal: Das regierende Lager aus SPD und der Linken stimmte Anträgen der Opposition aus CDU, Grünen und FDP zu.

Kirchhain. Was anderenorts für ideologiefreie kommunalpolitische Sachentscheidungen fester parlamentarischer Brauch ist, kann in der zerstrittenen und konfrontationsfreudigen Kirchhainer Stadtverordnetenversammlung getrost als Sensation gewertet werden. Eine solche Stärke, alleinige Anträge der SPD gutzuheißen, hat sich die KfK-Koalition aus CDU, Grünen und FDP in dem vom Chronisten miterlebten Zeitraum ab Juni 2010 nicht einmal gegeben.

Es ging über die zur Abstimmung anstehende Satzung über die Erhebung von Verwaltungskosten. Die CDU-Fraktion hatte dazu einen Änderungsantrag eingebracht, der sich gegen die in der neuen Satzung vorgesehene spürbare Erhöhung der Gebühren für die Außenbe­stuhlung Kirchhainer Gastronomiebetriebe in der Innenstadt wandte.

Kirchhain macht 1,845 Millionen PlusTiefrote Zahlen waren über viele Jahre Kennzeichen der Kirchhainer Haushalte. Unter dem Schutzschirm des Landes Hessen schaffte die drittgrößte Stadt des Landkreises die Wende. Frohe Botschaft: Bürgermeister und Kämmerer Olaf Hausmann kann mit dem riesigen Überschuss Defizite aus alten Investitionshaushalten ausgleichen.

Kirchhain. Durch drei ausgeglichene Ergebnishaushalte in Folge erfüllte die Stadt in der kürzest möglichen Zeit die Bedingungen für die Entlassung aus dem Schutzschirm-Programm mit seinen strengen haushalterischen Auflagen.

Diese Leistung wurde jetzt noch getoppt. Während der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses stellte Bürgermeister Olaf Hausmann (SPD) den Parlamentariern die Jahresschlussrechnung für das Haushaltsjahr 2015 vor: Das Ergebnis: Ein Überschuss von 1,845 Millionen Euro! Gegenüber dieser Zeitung präzisierte der Kämmerer diese Zahl. Die Erträge aus dem Ergebnishaushalt, mit dem die Stadt ihre laufenden Ausgaben bezahlt und dem Finanzhaushalt, aus dem die Mittel für die städtischen Investitionen stammen, summierten sich 2016 zusammen auf 33,879 Millionen Euro. Dem standen Ausgaben der Stadt in beiden Haushalten in Höhe von 31,517 Millionen Euro gegenüber.

zukünftig möchte ich Ihnen regelmäßig berichten, was in den abgelaufenen Monaten alles so passiert ist, an welchen wichtigen und interessanten Terminen ich teilnehmen durfte und was sonst noch für Sie von Interesse sein könnte. Ich nenne dies einfach mal ganz altmodisch Monatsbericht. Vielleicht fällt Ihnen ja ein besserer Name ein, dann freue ich mich auf Ihre Ideen und Vorschläge. Zusätzlich finden Sie unter den Terminen Hinweise darauf, wo Sie mich in den nächsten Wochen treffen können.

Kultur soll die Innenstadt belebenStadt und Verkehrsverein wollen beim wichtigen Thema Belebung der Kirchhainer Innenstadt Hand in Hand arbeiten. Das wurde bei einem gemeinsamen Pressegespräch deutlich.

Kirchhain. Der erste Workshop mit Bürgerbeteiligung habe die herausragende Bedeutung einer lebendigen Innenstadt für Kirchhain bestätigt, sagte Bürgermeister Olaf Hausmann. Der Sozialdemokrat stellte zusammen mit Hannelore Wachtel, Vorsitzende des Verkehrsvereins und Kirchhainer Stadträtin, ein Konzept für eine Veranstaltungsreihe vor, das unter dem Titel „Kirchhain - sehen, hören, genießen“ der Belebung der Innenstadt dienen soll. Dabei spielen die Kultur und die Kirchhainer Kulturträger eine zentrale Rolle.

„Wir möchten die Kirchhainer und die Kunden aus dem Umfeld in die Innenstadt bringen mit dem Ziel, dass sie nach ihrem Einkauf noch einen Grund haben, zu bleiben, ein Glas Wein zu trinken und etwas Schönes zu hören und zu sehen“, skizzierte Olaf Hausmann die Zielsetzung des Projekts.

Von der Fluechtlingshilfe zum JudokaIm Rahmen des Neujahrsempfangs (die OP berichtete) ehrte die Stadt Kirchhain Bürger für ehrenamtliches Engagement und besondere Erfolge.

Kirchhain. „Diese Menschen tun viel für unsere Gesellschaft. Das möchten wir herausstellen und würdigen“, sagte Bürgermeister Olaf Hausmann am Rande des Neujahrsempfangs im Bürgerhaus, beim dem in drei Blöcken Kirchhainer Bürger für ihr Handeln ausgezeichnet wurden. „Das Ehrenamt braucht die Wertschätzung. Deshalb möchten wir heute einfach mal ‚Danke‘ sagen“, erklärte Stadtverordnetenvorsteher Klaus Weber.

800 Termine in acht MonatenVor 300 Zuhörern beim Jahresempfang der Stadt Kirchhain bilanzierte Bürgermeister Olaf Hausmann seine bisherige Amtszeit und gab einen Ausblick. Einen Begriff hebt er besonders hervor.

Kirchhain. Wie ein roter Faden zog sich das Thema Bürgerbeteiligung durch Hausmanns Rede, dessen Bedeutung er immer wieder betonte. Es gipfelte in der Vorstellung eines Leitbilds, das für das politische Handeln bis 2025 maßgeblich sein soll. In dieser sogenannten „Vision“ heißt es, Kirchhain inklusive der Stadtteile sei „eine lebendige, vielfältige und naturnahe Wohnstadt“ mit „hoher Lebensqualität“, einer „belebten und attraktiven“ Innenstadt sowie „stabilen Finanzen“. Um diese Ziele zu erreichen, veranstaltet die Stadt von April bis Juni drei Workshops, an denen Bürger teilnehmen, sich informieren und Ideen einbringen können. „Gestalten Sie die Zukunft von Kirchhain mit“, so der Appell des Bürgermeisters.

Der Buergermeister hat geliefertNach Jahren des Stillstands tut sich Gewaltiges im Kirchhainer Gewerbegebiet Ost. Darüber informierte Bürgermeister Olaf Hausmann (SPD) am Montagabend im Bürgerhaus die Stadtverordnetenversammlung.

Kirchhain. Der Beschlussvorschlag des Magistrats zur Bauleitplanung der Stadt im Gewerbegebiet Ost ließ nicht einmal ansatzweise erahnen, was der Bürgermeister dem Parlament mitteilen sollte. Da heißt es: „Die Stadtverordnetenversammlung beschließt den Antrag der Geißler Infra GmbH­ . . . auf Erwerb städtischer Flächen, Erschließung und Entwicklung von Gewerbeflächen im rechtskräftigen Bebauungsplan 42 ,Gewerbegebiet Ost‘ . . .,zuzustimmen. Die Umsetzung sowie die Übernahme der vertraglichen Verpflichtungen zur Erschließung . . . erfolgt mit dem Instrument des ,Städtebaulichen Vertrags‘ . . .“