In den letzten Jahren sind die Schulden in Kirchhain deutlich angestiegen. Die Haushalte 2012 bis 2014 wurden gerade so ausgeglichen. Jedoch sitzt Kirchhain immer noch auf einem Schuldenberg von ca. 27 Millionen €. Und das, obwohl wir 2013 als Schutzschirmgemeinde bereits über 6 Millionen € vom Land Hessen erlassen bekommen haben. Sollte der Haushalt 2015 ebenfalls ausgeglichen sein, sind wir wieder unabhängiger in unserer Finanzhoheit und aus dem Schutzschirm entlassen. Dies entlässt uns aber nicht aus der Verantwortung, in Zukunft vernünftig und solide zu wirtschaften.

  • In den letzten beiden Jahren wurde der Haushalt über Haushaltssperren gesteuert. Dies hat den bereits erheblichen Sanierungsstau deutlich verschärft. Somit ist es in den nächsten Jahren notwendig, den Schwerpunkt auf die Sanierung der Straßen und – wo notwendig – öffentlichen Gebäude zu richten. Hier gilt es, gemeinsam mit der Verwaltung und den Ortsbeiräten, eine Prioritätenliste zu erstellen und bedarfsgerecht abzuarbeiten.
  • Fair und verantwortungsvoll heißt auch, dass wir für die Zukunft der nächsten Generationen nachhaltig wirtschaften müssen. Dies kann über eine sogenannte Nachhaltigkeitssatzung gesteuert werden.
  • Das Freibad ist einer der Treffpunkte für Jung und Alt, egal ob für die regelmäßigen Schwimmer, die Sonnenhungrigen oder den gelegentlichen Nutzer in den Sommerferien. Es macht unsere Stadt lebenswert und attraktiv, für uns und auch für neue Bürger. Wir werden die Ergebnisse der Bürger-Befragung genau auswerten, um die richtigen Schlussfolgerungen daraus zu ziehen. Aber eins ist heute schon klar: Der Erhalt eines Freibades in Kirchhain wird enorme finanzielle Mittel binden.
  • Kirchhain als hervorragende Wohnstadt zwischen Universitätsstadt und Industriestandort muss ihren Ruf als Markt- und Einkaufsstadt weiter festigen und ausbauen.
  • Deshalb möchte ich eine Stelle in der Verwaltung einrichten, die sich speziell um die Wirtschaftsförderung für Kirchhain kümmert.
  • Hier werde ich in engem Schulterschluss mit dem Verkehrsverein und den Gewerbetreibenden neue Wege beschreiten.
  • Dies wird die Aktivitäten in der Innenstadt stärken und unterstützt die Etablierung von Fachgeschäften vom Bahnhof über die Fußgängerzone bis zum Marktplatz und darüber hinaus.
  • Zusammen mit den zahlreichen, heimischen Direktanbietern von landwirtschaftlichen Produkten möchte ich mit zeitgemäßen und öffentlichkeitswirksamen Aktionen und Präsentationen unsere Markttradition bereichern.
  • Der Bürgermeister muss der erste Wirtschaftsförderer seiner Stadt sein. Den ortsansässigen Industrieunternehmen und Gewerbetreibenden möchte ich über regelmäßige Treffen und Gesprächsangebote ein wichtiger Partner in ihrer Unternehmensentwicklung vor Ort sein. Wann und wo immer ich helfen und unterstützen kann, stehe ich selbstverständlich gerne zur Verfügung.
  • Genau prüfen möchte ich die Chancen für den Wirtschaftsstandort Kirchhain durch die nun beschlossene Fertigstellung der A49. Auch vor diesem Hintergrund gilt es, unser Gewerbegebiet Ost deutlich intensiver zu bewerben.
  • Das Gewerbegebiet Ost bietet für Kirchhain entscheidendes Entwicklungspotenzial. Ich möchte dort mit der Ansiedlung weiterer Unternehmen und durch Vermarktung kleinerer Parzellen die Attraktivität unserer Stadt erhöhen. Mit einer direkten Anbindung an die ehemalige K14 in Richtung Langenstein/Stadtallendorf entzerren wir zudem den Verkehr in diesem Gebiet.
  • Dies geht einher mit der Sicherung der Anbindung unserer Stadt an den öffentlichen Nah- und Fernverkehr und dem Erhalt eines attraktiven Verbindungstaktes in Richtung Kassel und in das Rhein-Main Gebiet.