Wie für viele andere Städte und Gemeinden auch, gilt es unseren Haushalt zukunftsfest aufzubauen und weiter an einer Konsolidierung zu arbeiten. In den letzten 5 Jahren konnten die Ergebnishaushalte ausgeglichen gestaltet werden. Durch den kommunalen Finanzausgleich in 2016 ist zudem eine leichte Entlastung der Haushalte zu verzeichnen gewesen. Mit dem letzten Erlass aus dem hess. Ministerium für Finanzen auch die Finanzhaushalte auszugleichen, sind die Anforderungen an die Kommunen wieder verschärft worden. Zum Ende diesen Jahres werden wir wahrscheinlich aus dem Kommunalen Schutzschirm Hessen entlassen und wir sind wieder unabhängiger in unserer Finanzhoheit.  Dies entlässt uns aber nicht aus der Verantwortung, auch in Zukunft vernünftig und solide zu wirtschaften.

  • Gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen aus der Stadtverwaltung arbeite ich daran, den entstandenen und erheblichen Sanierungsstau zu entschärfen. Somit ist es in den nächsten Jahren notwendig, den Schwerpunkt auf die Sanierung der Straßen und – wo notwendig – öffentlichen Gebäude zu richten. Hier gilt es, gemeinsam mit der Verwaltung und den Ortsbeiräten, eine Prioritätenliste zu erstellen und bedarfsgerecht abzuarbeiten.
  • Das Freibad ist einer der Treffpunkte für Jung und Alt, egal ob für die regelmäßigen Schwimmer, die Sonnenhungrigen oder den gelegentlichen Nutzer in den Sommerferien. Es macht unsere Stadt lebenswert und attraktiv. In den städtischen Gremien wurde sich deutlich für den Erhalt und eine Sanierung verbunden mit einer Attraktivitätssteigerung ausgesprochen. Nun gilt es geeignete Fördertöpfe dafür zu finden. Ohne Unterstützung aus EU, Bund oder Land können wir dieses Projekt kaum schultern.
  • Kirchhain als hervorragende Wohnstadt zwischen Universitätsstadt und Industriestandort muss ihren Ruf als Markt- und Einkaufsstadt weiter festigen und ausbauen. Hier werde ich in engem Schulterschluss mit dem Verkehrsverein und den Gewerbetreibenden neue Wege beschreiten. Erste Maßnahmen wie z.B. die Veranstaltungsserie Kirchhain - sehen, hören und genießen haben großen Anklang gefunden und zeigen erste Früchte.
  • Es wird weiter unser gemeinsamer Fokus sein, die Aktivitäten in der Innenstadt zu stärken und  die Etablierung von Fachgeschäften vom Bahnhof über die Fußgängerzone bis zum Marktplatz und darüber hinaus zu unterstützen.
  • Zusammen mit den zahlreichen, heimischen Direktanbietern von landwirtschaftlichen Produkten möchte ich mit zeitgemäßen und öffentlichkeitswirksamen Aktionen und Präsentationen unsere Markttradition bereichern.
  • Der Bürgermeister muss der erste Wirtschaftsförderer seiner Stadt sein. Den ortsansässigen Industrieunternehmen und Gewerbetreibenden möchte ich über regelmäßige Treffen und Gesprächsangebote ein wichtiger Partner in ihrer Unternehmensentwicklung vor Ort sein. Wann und wo immer ich helfen und unterstützen kann, stehe ich selbstverständlich gerne zur Verfügung.
  • Genau prüfen möchte ich die Chancen für den Wirtschaftsstandort Kirchhain durch die nun beschlossene Fertigstellung der A49. Auch vor diesem Hintergrund gilt es, unser Gewerbegebiet Ost deutlich intensiver zu bewerben.
  • Das Gewerbegebiet Ost bietet für Kirchhain entscheidendes Entwicklungspotenzial. Ich möchte dort mit der Ansiedlung weiterer Unternehmen und durch Vermarktung kleinerer Parzellen die Attraktivität unserer Stadt erhöhen. Mit einer direkten Anbindung an die ehemalige K14 in Richtung Langenstein/Stadtallendorf entzerren wir zudem den Verkehr in diesem Gebiet. Hier konnten wir bereits erste Erfolge erzielen und im letzten Quartal 2017 ist mit dem Ausbau der Anbindungsstraße und folgend auch mit der Ansiedlung weiterer Unternehmen zu rechnen.
  • Dies geht einher mit der Sicherung der Anbindung unserer Stadt an den öffentlichen Nah- und Fernverkehr und dem Erhalt eines attraktiven Verbindungstaktes in Richtung Kassel und in das Rhein-Main Gebiet.