Unsere Stadt mit ihren 12 Stadtteilen und der Kernstadt hat die gewaltige Aufgabe zu schultern, die Infrastruktur überall und gleichermaßen aufrechtzuerhalten und weiterzuentwickeln. Dies fällt in Zeiten knapper Kassen immer schwerer. Gleichwohl ist es wichtig, den Wohnstandort Kirchhain zu stärken. Deshalb möchte ich mich für Sie um Folgendes kümmern:

  • Gerne setze ich mich dafür ein, dass alle Stadtteile und die Kernstadt bei Investitionen und Sanierungen gerecht behandelt werden, und zwar auf Basis einer gemeinschaftlich mit Verwaltung, Politik und Ortsbeiräten erarbeiteten Prioritätenliste.
  • Nachdem Kirchhain nicht mit ihrem Konzept in die Dorferneuerung 2017 aufgenommen wurde, gilt es individuelle Projekte zur Stärkung der einzelnen Stadtteile umzusetzen. Dabei ist es wichtig einen ganzheitlchen Ansatz zu verfolgen  Die in vielen Stadtteilen dringend notwendige  Sanierung von Infrastruktur, Modernisierung der Energieversorgung und Baumaßnahmen zur Erhaltung denkmalgeschützter Gebäude kommt auch dem Zusammenhalt der Dorfgemeinschaften in den jeweiligen Stadtteilen zugute.
  • Damit einhergehend möchte ich mich für die Stärkung der Dorfmitten und weitere Belebung des alten Stadtkerns einsetzen. Auch hier gilt es nach geeigneten Fördertöpfen zu suchen. Mit den geplanten Quartierkonzepten für Betziesdorf, Kleinseelheim und dem alten Stadtkern gehen wir diese Aufgabe konsequent an. 
  • Und natürlich ist es selbstverständlich, dass die Stadt mit ihrer Verwaltung die Stadtteile aktiv unterstützt, die sich dem Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ stellen. Eine bessere Werbung für unsere Stadt gibt es kaum, wie erst kürzlich wieder das Beispiel Großseelheim gezeigt hat. Schade, dass es in 2017 in Kleinseelheim noch nicht gereicht hat. Dies nehmen wir als Ansporn für die kommenden Jahre.

Fair! heißt auch, dass wir die Zukunft für uns und unsere Nachkommen nicht aus dem Blick verlieren. Es gilt die Ressourcen von Umwelt und Natur zu schonen. Dabei nehme ich den Begriff der Nachhaltigkeit ernst, der immer ökologische, wirtschaftliche und soziale Aspekte einbezieht. Deshalb möchte ich mich für folgende Projekte einsetzen:

  • Ich unterstütze selbstverständlich die Bemühungen von Kleinseelheim und Stausebach auf ihrem eingeschlagenen Weg zu Bioenergiedörfern mit Nutzung erneuerbarer Energien.
  • Es gilt in diesem Zusammenhang zu prüfen, inwiefern auch andere Stadtteile wie z.B. Niederwald oder Anzefahr, der Kirchhainer Westen bis zur Erlenstraße inkl. des Wasserwerks, der Schulen und des Hallenbades ebenfalls an das geplante Bio-Energiezentrum in Stausebach angebunden werden können. Denn um die globale Energiewende zu schaffen, sind der Ausbau von Nahwärmenetzen und alternativen Energiesystemen notwendig.
  • Der Ausbau weiterer Windkraft-Räder sollte auf die jetzt ausgewiesenen Flächen im Regionalplan begrenzt bleiben. Stattdessen sollte geprüft werden, wie weitere Energie-Einsparungen und andere alternative Ideen gefördert werden können.
  • Ich würde auch gerne noch einmal gemeinsam mit dem Ortsbeirat und den Bürgern die Idee aufgreifen, Himmelsberg zum Solardorf zu entwickeln.
  • Mit der Stadt Viti /Smirna aus dem Kososvo haben wir eine Nachhaltigkeitspartnerschaft ins Leben gerufen. Hier gilt es von einander zu lernen und sich für Nachhaltigkeitsprojekte sowohl in Kirchhain als auch in Viti zu engagieren.
  • Um unsere Stadt für die Zukunft attraktiv zu erhalten, gilt es nach dem Breitbandausbau die digitalen Möglichkeiten weiter zu verbessern, z.B. durch Hotspots und freies WLAN an den wesentlichen Begegnungsorten und Treffpunkten in der Stadt und den Stadtteilen.

Fair! bedeutet auch den sorgsamen Umgang miteinander über die Generationen hinweg.

  • Ich möchte sicherstellen, dass wir für die unterschiedlichen Lebens- und Familienmodelle gute und zukunftsorientierte Lebensbedingungen und -strukturen erhalten und falls notwendig neue schaffen. Und zwar von klein auf und von Beginn an.
  • Dabei unterstütze ich gerne alternative Wohnformen, z.B. Jung/Alt unter einem Dach, Mehrgenerationenhäuser und integrative Modelle oder „Junges Wohnen in alten Häusern“.
  • Durch die erhöhten Anforderungen unseres Arbeitsumfelds müssen wir beständig die Kindertagesstätten- und Betreuungsangebote überprüfen und flexibel an neue Gegebenheiten anpassen. Die Ankündigng der hess. Landesregierung die Eltern für 6 Stunden beitragsfrei zu stellen, macht eine umfassende Analyse notwendig.
  • Ich möchte mich für den Erhalt und Ausbau unseres Schulangebotes einsetzen. Wir sollten unseren Kindern auch weiterhin ermöglichen, von der Grundschule in der Kernstadt und in den Stadtteilen bis zum Abitur oder einem anderen qualifizierten Abschluss in Kirchhain zur Schule zu gehen. Hier sind eine enge Abstimmung und Verzahnung mit den Schulen, dem Landkreis als Schulträger und der städtischen Jugendförderung notwendig.
  • Mit allen in der Seniorenarbeit aktiven Vereinen und Initiativen sowie den Kirchen möchte ich, gemeinsam mit der in der Verwaltung zu schaffenden Koordinierungsstelle, die unterschiedlichen Anforderungen und Bedürfnisse der Senioren sammeln und ein zukunftsfähiges Generationen-Modell – Kirchhain für Jung und Alt – entwickeln, das die aktive Teilhabe der Senioren am Gemeinwesen sicherstellt. Mit der Einrichtung des Fachbereiches Familie & Soziales ist nun die Grundlage dafür gelegt.

In allen öffentlichen Einrichtungen gilt es, Barrierefreiheit zu erreichen. Hier ist die enge Abstimmung mit dem Seniorenbeirat, den Sozialverbänden und Ortsbeiräten notwendig.